Mercredi 29 septembre 2010 3 29 /09 /Sep /2010 20:11

Wolfgang Borchert, un auteur, un destin, une tragédie, une époque. Issu de la génération perdue par la deuxième guerre mondiale, Generation ohne Abschied, il ne survivra pas à cette guerre et meurt à 26ans sans avoir rien connu de la vie que l'horreur de la guerre. Son style clair direct et incisif purement allemand; intraduisible, ou il perd tout son charme. Une sorte d'Ernest Hemingway dans l'épuration du style, tout le superflu disparaît, presque télégraphique.

Ma nouvelle préférée, que je vous fais partager, est issue du recueil Lesebuchgeschichte, soit, Livre de chevet, mais elle n'a rien ni de léger ni de drôle. Borchert nous montre ici qu'on peut décrire l'horreur de cette guerre sans même aborder la Shoah.  purement sensoriel et émotionnel. l'histoire de destins croisés pendant cette guerre qui semblait être la dernière, avant la prochaine...

Maintenant il va falloir que je traduise toutes ces idées pour demain matin 8h30 pour les présenter devant ma classe Erasmus ! En avant Reverso, une longue journée nous attends ! ^^

 

CE MARDI LA

AN DIESEM DIENSTAG

 

Die Woche hat einen Dienstag.

Das Jahr hat ein halbes Hundert.

Der Krieg hat viele Dienstage.

An diesem Dienstag übten sie in der Schule die großen Buchstaben. Die Lehrerin hatte eine Brille mit dicken Gläsern. Die hatten keinen Rand. Sie waren so dick, daß die Augen ganz leise aussahen.

Zweiundvierzig Mädchen saßen vor der schwarzen Tafel und schrieben mit großen Buchstaben:

DER ALTE FRITZ HATTE EINEN TRINKBECHER AUS BLECH. DIE DICKE BERTA SCHOSS BIS PARIS. IM KRIEGE SIND ALLE VÄTER SOLDAT.

Ulla kam mit der Zungenspitze bis an die Nase. Da stieß die Lehrerin sie an. Du hast Krieg mit ch geschrieben, Ulla. Krieg wird mit g geschrieben. G wie Grube. Wie oft habe ich das schon gesagt. Die Lehrerin nahm ein Buch und machte einen Haken hinter Ullas Namen. Zu morgen schreibst du den Satz zehnmal ab, schön sauber, verstehst du? Ja, sagte Ulla und dachte: Die mit ihrer Brille.

Auf dem Schulhof fraßen die Nebelkrähen das weggeworfene Brot.

An diesem Dienstag

wurde Leutnant Ehlers zum Bataillonskommandeur befohlen. Sie müssen den roten Schal abnehmen, Herr Ehlers.

Herr Major?

Doch, Ehlers. In der Zweiten ist so was nicht beliebt.

Ich komme in die zweite Kompanie?

Ja, die lieben so was nicht. Da kommen Sie nicht mit durch. Die Zweite ist an das Korrekte gewöhnt. Mit dem roten Schal läßt die Kompanie sie glatt stehen. Hauptmann Hesse trug sowas nicht.

Ist Hesse verwundet?

Nee, er hat sich krank gemeldet. Fühlte sich nicht gut, sagte er. Seit er Hauptmann ist, ist er ein bißchen faul geworden, der Hesse. Versteh ich nicht. War sonst immer so korrekt. Na ja, Ehlers, sehen sie zu, daß sie mit der Kompanie fertig werden. Hesse hat die Leute gut erzogen. Und den Schal nehmen Sie ab, klar?

Türlich, Her Major.

Auf dem Wege zur zweiten Kompanie nahm Leutnant Ehlers den Schal ab. Er steckte eine Zigarette an. Kompanieführer Ehlers, sagte er laut.

Da schoß es.

An diesem Dienstag

sagte Herr Hansen zu Fräulein Severin:

Wir müssen dem Hesse mal wieder was schicken, Severinchen. Was zu rauchen, was zu knabbern. Ein bißchen Literartur. Ein Paar Handschuhe oder sowas. Die Jungens haben einen verdammt schlechten Winter draußen. Ich kenne das. Vielen Dank.

Hölderlin vielleicht, Herr Hansen?

Unsinn, Severinchen, Unsinn. Nein, ruhig ein bißchen freundlicher. Wilhelm Busch oder sowas. Hesse war doch mehr für das Leichte. Lacht doch gern, das wissen Sie doch. Mein Gott, Severinchen, was kann dieser Hesse lachen!

Ja, das kann er, sagte Fräulein Severin.

An diesem Dienstag

trugen sie Hauptmann Hesse auf einer Bahre in die Entlausungsanstalt. An der Tür war ein Schild:

OB GENERAL, OB GRENADIER:

DIE HAARE BLEIBEN HIER.

Er wurde geschoren. Der Sanitäter hatte lange dünne Finger. Wie Spinnenbeine. An den Knöcheln waren sie etwas gerötet. Sie rieben ihn mit etwas ab, das roch nach Apotheke. Dann fühlten die Spinnenbeine nach seinem Puls und schrieben in ein dickes Buch: Temperatur 41,6. Puls 116. Ohne Besinnung. Fleckfieberverdacht. Der Sanitäter machte das dicke Buch zu. Seuchenlazarett Smolensk stand da drauf. Und darunter: Vierzehnhundert Betten. Die Träger nahmen die Bahre hoch. Auf der Treppe pendelte sein Kopf aus den Decken heraus und immer hin und her bei jeder Stufe. Und kurzgeschoren. Und dabei hatte er immer über die Russen gelacht. Der eine Träger hatte Schnupfen.

An diesem Dienstag

klingelte Frau Hesse bei ihrer Nachbarin. Als die Tür aufging, wedelte sie mit dem Brief. Er ist Hauptmann geworden. Hauptmann und Kompaniechef, schreibt er. Und sie haben über 40 Grad Kälte. Neun Tage hat der Brief gedauert. An Frau Hauptmann Hesse hat er oben drauf geschrieben.

Sie hielt den Brief hoch. Aber die Nachbarin sah nicht hin. 40 Grad Kälte, sagte sie, die armen Jungs. 40 Grad Kälte.

An diesem Dienstag

fragte der Oberfeldarzt den Chefarzt des Seuchenlazaretts Smolensk: Wieviel sind es jeden Tag?

Ein halbes Dutzend.

Scheußlich, sagte der Oberfeldarzt.

Ja, scheußlich, sagte der Chefarzt.

Dabei sahen sie sich nicht an.

An diesem Dienstag

spielten sie die Zauberflöte. Frau Hesse hatte sich die Lippen rot gemacht.

An diesem Dienstag

schrieb Schwester Elisabeth an ihre Eltern: Ohne Gott hält man das gar nicht durch. Aber als der Unterarzt kam, stand sie auf. Er ging so krumm, als trüge er ganz Rußland durch den Saal.

Soll ich ihm noch was geben? fragte die Schwester.

Nein, sagte der Unterarzt. Er sagte das so leise, als ob er sich schämte.

Dann trugen sie Hauptmann Hesse hinaus. Draußen polterte es. Die bumsen immer so. Warum können sie die Toten nicht langsam hinlegen. Jedesmal lassen sie sie so auf die Erde bumsen. Das sagte einer. Und sein Nachbar sagte leise:

Zicke zacke juppheidi

Schneidig ist die Infanterie.

Der Unterarzt ging von Bett zu Bett. Jeden Tag. Tag und Nacht. Tagelang. Nächte durch. Krumm ging er. Er trug ganz Ruáland durch den Saal. Draußen stolperten zwei Krankenträger mit einer leeren Bahre davon. Nummer 4, sagte der eine. Er hatte Schnupfen.

An diesem Dienstag

saß Ulla abends und malte in ihr Schreibheft mit großen Buchstaben:

IM KRIEG SIND ALLE VÄTER SOLDAT.

IM KRIEG SIND ALLE VÄTER SOLDAT.

Zehnmal schrieb sie das. Mit großen Buchstaben. Und Krieg mit G. Wie Grube.

 

 

Par verliebt in berlin - Publié dans : billet d'humeur
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Mercredi 22 septembre 2010 3 22 /09 /Sep /2010 12:39

Je suis plus fleur des champs que rose raffinée, plutôt tournesol et coquelicots qu'orchidées ...

J'adore les fleurs aux formes aléatoires, tels lys ou les pivoines, ou les petites fleurs fragiles comme les violettes ou les marguerites...  

j'aime les choses fragiles qui nous échapent pas celles qu'on peut garder des semaines emprisonnées...

les fleurs qui poussent et s'épanouissent dans l'interstice d'un mur me plairont toujours plus que celles que l'on cultive en pot dans nos jolies jardinières fleuries pour égayer le quotidien..

Berlin est comme un de ces fleurs: sauvage mais persistante, inssaisissable et pourtant si familière; mais aussi parfaitement artificielle et fausse comme ces fleurs en cage...   IMG_1733.JPG

Wedding la fleur sauvage, les graff' qui peuplent les murs et les rendant vivant par les fenêtres du U-Bahn, Wedding la MultiKulti, où l'on apprend plus facilement le Turc que l'Allemand où les gens vivent dans les rues et où en comparaison à la si froide et si artificielle Potsadmer Platz qui sous l'impulsion du renouveau des villes a perdu toute âme et toute sensibilité qui caractérisent les jolies places berlinoises... on est bien loin de la nuit grouillante et florissante que représentait Kirchner dans son tableau éponyme.  

Tout ca pour en venir au Tacheles, oui encore et toujours le Tacheles ! Oui parce le Tacheles se meure, contraint de vider les lieux par le lobby immobilier ! Sans le Tacheles, Mitte redeviendra alors le quartier propre et lisse qu'il était au XIXème siècle ! Adieu les putes et les artistes de rue, les Biergarten dans les cours déglinguées du TACHELES, adieu les concerts en plein air, adieu le bar panoramique au sommet du batiment...

La Demo Manif' pour les non bilingues... c'est samedi 7 mai ! on se bouge si on veut que ca reste, et puis au pire c'est un bon moment à passer s'il ne pleut pas pitié faites qu'il ne pleuve pas, on est en mai, ZUT à la fin !

 IMG_1801.JPG

   

PS: si avec toutes les occurences au Tacheles dans cet article je suis pas première en réferencement Google, je sais pas ce que je fais mais jle fais ! Verdammt !

 

   

Par verliebt in berlin - Publié dans : billet d'humeur
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Vendredi 3 septembre 2010 5 03 /09 /Sep /2010 18:24

En Allemagne, le symbole visa est annihilé parle symbole Carte Bleue... Heureusement que pour tout le reste il ya EuroCard Master Card, ou pas, parce que ça non plus ils connaissent pas... comment fait-on pour vivre dans un monde sans Carte Bleue? enfin sans carte bancaire puisque la bleue n'est pas valable ?

A Tokyo ca passe, à Berlin, ca passe pas ! ça touche pas, ça touche; ça touche, ça touche pas ! tout aussi énervant comme principe !

Eux comme système ils ont la EC card, la carte qui elle non plus n'est pas valable partout et ce même en Allemagne, et je ne parle pas des restaurants et autres bouges qui ne prennent que du Bar Geld du liquide pour les non bilingues ! ca sent le trafic pas net tout ca !  

  

  j'ai pas de transition

  

Les Bleues, une vieille blague qui datent des Guignols de l'Info  de mon enfance, tout est de leur faute !,  encore vifs et incisifs, pour parler des femmes en Burqa: "on ne dit plus noirs ou beurs mais bleus clairs et bleus foncés"...

    lapin metroAlors que la France tente desespérement de les dévoiler, l'Allemagne accepte sa population comme elle est, voilée ou non, parlant Allemand... ou non. Parce qu'ici tout est fait pour l'intégration et la mixité sociale dans toutes les sphères de la société. Tout est traduit pour faciliter l'intégration des  populations turques notamment  et quel plaisir de lire les instructions de sécurité en Français et non pas seulement en Anglais ou en Espagnol comme dans nos chers transports en communs parisien....j'entends les critiques : oui chez nous aussi c'est écrit en Francais... sans commentaire ! mais mis à part le Lapin du métro qui te dit que tu risques de te faire très fort, elles sont où les instructions en allemand ? et le message pour la descente à gauche à Gare de Lyon ?

 

 j'ai pas de conclusion !

 

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Vendredi 3 septembre 2010 5 03 /09 /Sep /2010 10:28

P200910 16.51"Parce qu'à l'étranger ils parlent étranger" - dixit un grand philosophe- mais pas forcèment l'étranger qui me vient à l'esprit quand je dois faire une phrase, les dialogues se transforment vite en charabia international ! Au Japon déjà mes phrases ressemblaient à un melting pot intercontinental -oui, parce que entre l'affront et le départ à Berlin je suis partie un mois au Japon, comme quoi je suis capable de vivre à l'étranger, même dans un pays dont je ne parle pas la langue ! cela fera d'ailleurs l'objet d'un futur article quand j'aurai le temps ! - mais alors là !

Dans l'avion qui m'expatriait vers Berlin, j'ai rencontré ma voisine pas si facile à faire que ça ! qui était Berlinoise de naissance et métisse germano-nippone ! en voilà un beau lien vers mon voyage au Japon encore une fois ! On discute BLABLABLA et là horreur, je bloque sur un mot tout simple : nuage ! comment dit on nuage en allemand ? comment on en arrive à parler de nuage ? l'art de la conversation féminine est une voie impénétrable ! ok, j'essaye cloud avec mon plus bel accent anglais, sans réaction en face puisqu'en allemand ca ne veut rien dire ! puis Kumo en japonais mais ça veut aussi dire araignée alors je la sens un peu perdu ! je lui montre alors par la fenêtre afin qu'elle puisse s'écrier : Aaaah, NEBEL !   P1060126.JPG

Ja Nebel, j'avais vergessen !

Par verliebtinberlin.over-blog.com - Publié dans : vie courante
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Vendredi 3 septembre 2010 5 03 /09 /Sep /2010 10:04

P1060275.JPG"tu serais incapable de vivre à l'étranger pendant un an !"

Quoi ? moi, incapable de vivre à l'étranger pendant un an ?

Comment a-t-il osé ?

   

Gonflée à bloc après cet affront, je décide immédiatement de partir !

 

Non mais vraiment, moi, la globe troteuse qui déteste prendre l'avion et qui n'est jamais partie à l'étranger sans l'éducation nationale ou une colo ou quelqu'un à rejoindre et donc rien à gérer, je ne serai pas capable de me gérer à l'étranger pendant un an ? Non ? bon d'accord mais j'ai de l'orgeuil, alors je pars !  

   

Première étape choisir un pays : ce sera l'Allemagne, parce que les British j'aime pas trop, l'Espagnol je parle pas, l'Italien encore moins et que les USA c'est trop loin,  et je ne parle pas de la Belgique ce pays n'existe pas et leur langue n'est qu'un simple copié collé d'allemand, d'anglais et de suédois ...

 

Deuxième étape, trouver un moyen de partir: Erasmus me semble tout désigné !

 

Me voilà donc lancée dans d'interminables démarches administratives freinées par toutes sortes d'obstacles que je prends avec le sourire, du moins au début, car au bout du troisième mois de galère je commence à me décourager et à vouloir tout abandonner, mais j'ai un affront à essuyer : je suis capable de vivre à l'étranger un an ... enfin je l'espère parce que je viens d'arriver à Berlin et que je ne suis pas près de rentrer ! ^^  

   

 

FREIE UNIVERSITÄT  BERLIN, J'ARRIVE !

Par OverBlog - Publié dans : erasmus
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